Imkerei Stefan Leifgen Sachverständiger (Gutachter) für Bienen und Honig
Imkerei Stefan Leifgen  Sachverständiger (Gutachter) für Bienen und Honig

Warum sticht eine Biene?

 

Viele Menschen haben, eigentlich grundlos, Angst vor Bienen, oder noch mehr Angst davor, von einer Biene gestochen zu werden. Bienen stechen jedoch, anders als andere Insekten, nur dann, wenn sie sich oder den Stock bedroht sehen.

 

Die größte Wahrscheinlichkeit, von einer Biene gestochen zu werden ist, wenn man eine, auf einer Blüte sitzende Biene quetscht oder darauf tritt. Bienen können eine Hose oder einen Pullover nicht aus eigener Kraft durchstechen. Sie müssen dazu schon in einer Falte eingeklemmt sein. Insekten, die sich im Sommer an süßen Getränken oder Speisen gütlich tun, sind normalerweise keine Bienen, sondern meistens Wespen, auch wenn viele Menschen das glauben.

 

Bienen sammeln ausschließlich Nektar, Pollen und Harze/Pflanzensäfte. Menschliche Nahrungsmittel rühren sie nicht an. Eine Ausnahme wären hoch konzentrierte
Zuckerlösungen oder reiner Honig im Spätsommer, wenn die natürlichenNektarquellen versiegen. Dann kann es geschehen, dass die Bienen sich diese "in den Stock holen". Wichtig ist es, sich in der Nähe eines Bienenstandes ruhig zu verhalten, dann kann man unterscheiden, ob eine Biene gereizt schwirrt und angreifen will oder ruhig summend auf Entdeckungsflug ist.

 

Am Ton des Fluges einer Biene kann man die Gefühlslage bzw. Absicht der Biene erkennen. Diese Geräusche erkennt der Mensch instinktiv. Eine zum Stechen ausgerichtete Biene hört sich wie ein Flugzeug im Sturzflug. Ein durchgehendes
„Brummen“ deutet auf keine Gefahr hin. Neugierig prüft die Biene die Situation und fliegt dann weiter wenn Sie erkennt dass keine blühenden Blumen in der unmittelbaren Nähe sind.

 

Hektische Bewegungen reizen Bienen in der Nähe des Stocks zum Angriff, weil Sie sich gestört und vermutlich angegriffen fühlen. Langsame Bewegungen stören sie nicht. Bitte nicht in den Flugweg der Bienen zum Bienenstock stellen, dass empfinden die Bienen als klassische Störung. Die Biene will nur arbeiten und Nektar und Pollen sammeln. Anschließend soll die Fracht direkt in den Stock transportiert werden. Steht dann der Imker vor dem Flugloch, können diese Arbeiten nicht ausgeführt werden, demnach also eine Störung.

 

In der Regel können nur die älteren Bienen stechen, und das sind eben die sogenannten Flugbienen, die auf Nektar- und Pollensuche draußen unterwegs sind. Wenn sie sich in Kleidung oder Haare verfliegen und verfangen, kann es passieren, dass sie in Ihrer Panik zustechen. Bienen, die den Honigmagen voll haben sind besonders friedfertig. Ich gehe auch mit meiner kleinen Tochter bis direkt an die Stöcke heran, um die Bienen zu beobachten - ohne gestochen zu werden.


Bienen reagieren eventuell auch auf Körpergerüche, Parfüms oder Haar Gel oder Haarspray. Überhaupt orientieren und verständigen sie sich mit diversen Geruchsstoffen, auch Pheromone genannt.

 

So scheidet eine stechende Biene"Alarmstoffe" aus. Komme ich mit den Kleidern, in denen ich einmal gestochen wurde wieder an den Bienenstand, werde ich ziemlich sicher wieder angegriffen.

 

Zusammengefasst kann gesagt werden das Bienen nur stechen wenn Sie sich oder Ihr Volk bedroht oder massiv gestört fühlen. Ansonsten wird der Mensch gar nicht beachtetsolange dieser keine starken persönlichen Gerüche verbreitet welchen die Bienen irritiert weil Sie Ihn aus der Natur nicht kennen.  

 

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